Unsere AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen (Stand 10/2023):

1.              Die Hundepension Pawdreams, Nicole Dawe, (nachfolgend: Hundepension) nimmt den Hund des Hundebesitzers/Besitzerin (nachfolgend: Besitzer) für einen vereinbarten Zeitraum in Obhut. Der Besitzer konnte die Hundepension vorab kennenlernen. Zwischen dem Hundehalter des in Betreuung gegebenen Hundes und der Hundepension wird demnach ein Betreuungsvertrag geschlossen. Bestandteil des Betreuungsvertrages sind die hier aufgeführten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB). Vor Abschluss des Betreuungsvertrages weist die Pension jeden Hundehalter ausdrücklich auf die AGB hin. Jeder Hundehalter, der mit der Pension einen Betreuungsvertrag abschließt, ist mit der Geltung der hier aufgeführten AGB einverstanden.

 

2.             Der Hundehalter bleibt auch während der Betreuungszeit durch unsere Pension Eigentümer des Tieres im Sinne von §833 BGB (Tierhaltergefährdungshaftung). Der Hundehalter versichert ausdrücklich, dass für den zubetreuenden Hund eine ausreichende Haftpflichtversicherung besteht.

 

3.              Die Pension gewährleistet jedem in Betreuung gegebenen Hund während des Aufenthaltes eine artgerechte Haltung sowie genügend Auslauf, Beschäftigung und liebevolle Betreuung. Die Genehmigung des Veterinäramts Landkreis Kassel für die Führung der Pension liegt vor nach §11 (1) TSchG.

 

4.              Der Hundehalter wird durch die Pension unverzüglich benachrichtigt, wenn bei seinem Hund gesundheitliche oder psychische Störungen auftreten oder der Hund Eingewöhnungsprobleme zeigt, die das gewöhnliche Maß übersteigen.

 

5.             Es besteht keine Verpflichtung der Hundepension, die Besitzverhältnisse des Hundes zu klären.

 

6.              Der Besitzer bestätigt, dass alle Informationen und Angaben im Pensionsvertrag und die Eintragungen im Impfpass vollständig und wahrheitsgetreu sind. Der Hundehalter versichert, dass der zu betreuende Hund gesund, frei von ansteckenden Krankheiten ist und einen ausreichenden Impfschutz besitzt, insbesondere gegen Staupe, Hepatitis contagiosa canis, Tollwut, Parvovirose und Leptospirose und dass er frei von Parasiten ist. Folgeschäden vertraglich zugesicherter Impfungen, gehen zu Lasten des Hundehalters. Die Pension übernimmt hierfür keine Gewähr und schließt jeden Schadenersatz hierzu aus. Der Impfpass ist bei Abgabe des Hundes in der Pension zu hinterlegen.Bringt ein Hund eine ansteckende Krankheit oder Parasiten (z.B. Flöhe) mit, trägt der Halter dieses Hundes die dadurch entstehenden Kosten, wie z. B. für Desinfektion, daraus entstandenen Pensionsausfall und Mitbehandlung angesteckter Hunde.

 

7.             Der Hundehalter versichert, dass sein Hund nicht aggressiv gegen Menschen und andere Hunde ist.

 

8.              Die gesamten Gebühren sind bis zum Beginn der Unterbringung in voller Höhe fällig und der Preisliste zu entnehmen. 

 

9.              Das gewohnte Futter des Hundes wird in ausreichender Menge vom Besitzer gestellt. Bei kleineren Mengen bitte portionsweise oder, bei größeren Mengen/längeren Aufenthalten in geeigneten, fest verschließbaren Behältern mit Messbecher (keine Säcke).

 

10.           Soweit für den Hund eine Sonderbehandlung -z.B. bezüglich Medikamente, Futter, Umgang- erforderlich ist, hat dies der Besitzer ausdrücklich und durch klare Angaben schriftlich im Betreuungsvertrag festzuhalten. Für Medikamentengaben fallen zusätzliche Kosten an, ebenso für spezielle Betreuung – siehe Preisliste.

 

11.           Es wird keine Haftung für Gegenstände aus dem Eigentum des Besitzers (Decken u.a.) übernommen.

 

12.           Der Besitzer ist verpflichtet die Hundepension über eventuelle Verhaltensprobleme und Auffälligkeiten seines Tieres aufzuklären. Bei starkem Fehlverhalten (Aggression, Angst, Zerstörung u.ä.), welches eine Unterbringung unmöglich oder unzumutbar macht, ist die Hundepension berechtigt, die Unterbringung vorzeitig abzubrechen und ggfs. weitere

Aufenthalte abzusagen. Der Besitzer verpflichtet sich für diesen Fall, den Hund umgehend abzuholen oder durch eine bevollmächtige Person abholen zu lassen. Ist dies nicht möglich, ist die Hundepension berechtigt, den Hund anderweitig unterzubringen. Die zusätzlichen Kosten sind vom Besitzer zu tragen. Auch Angst-/Panikverhalten des Hundes können Anlass zum Abbruch des Aufenthaltes sein, sofern eine weitereBetreuung für den Hund unzumutbar erscheint. Auch Rüden, die in den Räumen markieren oder Hündinnen, die läufig sind/werden können wir bei uns nicht unterbringen.

 

13.           Die Hunde werden stets an der Leine geführt. Die Hundepension übernimmt keinerlei Haftung aus möglichen Folgen von schlecht sitzenden Geschirren oder Halsbändern (z.B. Abhandenkommen des Hundes, Unfall des Hundes oder durch den Hund verursachten Unfall, Schäden an oder durch den Hund etc.). Der Hundebesitzer trägt dafür Sorge, dass sein Hund weder aus Halsband noch Geschirr schlüpfen kann.

 

14.          Der Besitzer erteilt sein Einverständnis, dass Bild- und Filmaufnahmen seines Hundes für Werbezwecke der Hundepension & Hundeschule verwendet werden dürfen.

 

15.           Die Hunde werden nicht in Zwingern, sondern im Haus in zwei Gruppen mit insgesamt maximal 10 Tieren gehalten und nehmen auch am Freilauf im eingezäunten Außengelände teil. Dem Hundebesitzer sind dadurch mögliche Risiken klar und er erklärt sich ausdrücklich mit dieser Art der Haltung und den damit verbundenen Risiken einverstanden. Für Verletzungen, Erkrankungen, Todesfall, Deckunfälle etc. wird von der Hundepension keine Haftung übernommen.

Der Hundehalter erklärt sich damit einverstanden, dass alle Bemühungen, ohne Ansehen der Kosten, durch einen Tierarzt oder sonstige Dritte bei Erkrankung oder im Falle eines Unfalles/Verletzung seines Hundes erfolgen sollen. Die hierbei entstehenden Kosten werden in voller Höhe und unverzüglich durch den Hundehalter übernommen. Ob eine tierärztliche Versorgung notwendig ist, entscheiden die Hundepension und natürlich der Tierarzt.In schweren medizinischen Situationen -z.B. Verkehrsunfall, lebensbedrohliche Erkrankung- versucht die Hundepension selbstverständlich den Besitzer oder die Notfall-Person –sofern erreichbar- umgehend zu informieren. Alle Kosten werden in jedem Fall vom Besitzer getragen. Kosten, die der Hundepension entstanden sind, sind sofort bei Abholung fällig. Tierarztkosten und sonstige externe Kosten sind direkt mit dem Tierarzt abzurechnen und werden nicht von der Hundepension vorgestreckt.

 

16.           Läufige Hündinnen können nicht in Pension genommen werden. Sollte eine Hündin läufig sein oder werden, ist der Aufenthalt sofort beendet und die Hündin muss abgeholt werden. Oder sie wird auf Kosten des Besitzers in einer anderen Pension mit Einzelbetreuung untergebracht falls möglich.

 

17.           Haftung

Für den Hund besteht eine gültige Haftpflichtversicherung. Eine Kopie der Police ist dem Betreuungsvertrag beizulegen.

Der Hundebesitzer persönlich haftet uneingeschränkt gegenüber der Hundepension. Auch für solche Schäden und Verletzungen, welche der Hundepension und Nicole Dawe und deren Ausstattung und Eigentum daraus entstehen, dass sich eine tierspezifische Gefahr des untergebrachten Tieres realisiert.

Gleichermaßen haftet der Hundebesitzer persönlich für sämtliche Schäden und Verletzungen, die von seinem Hund verursacht werden. Dies gilt auch gegenüber anderen Kunden und Hunden der Hundepension. Die Regelung und Abwicklung des Schadensfalls erfolgt direkt zwischen Besitzer und geschädigter Person. Der Besitzer ermächtigt die Hundepension entsprechend notwendige Daten an den Geschädigten herauszugeben.

Es bleibt dem Besitzer frei seine Hundehalterhaftpflichtversicherung oder seine Fremdhüter-Haftpflichtversicherung in Anspruch zu nehmen. Die Hundepension ist jedoch nicht verpflichtet, sich auf die Geltendmachung seiner Ansprüche gegenüber der Versicherung verweisen zu lassen.

 

18.           Abholung

Der Besitzer muss die Hundepension umgehend benachrichtigen, falls der vereinbarte Abholtermin (Tag, Uhrzeit) nicht eingehalten werden kann und der Aufenthalt verlängert oder verkürzt werden muss. Eine Rückerstattung der Pensionskosten bei einer vorzeitigen Abholung ist nicht möglich.

Der Besitzer verpflichtet sich, den Hund zum vereinbarten Termin (Uhrzeit, Tag) wieder abzuholen. Wenn der Hund nicht wie vereinbart abgeholt wird, wird die zusätzliche Zeit in Rechnung gestellt. Es ist der Hundepension vorbehalten einen Aufschlag auf den Tagespreis in Rechnung zu stellen.

Die Hundepension ist berechtigt bei Nichtabholung des Hundes zum vereinbarten Termin, das Tier nach einer zumutbaren Fristanderweitig unterzubringen. Evtl. anfallende Kosten übernimmt der Besitzer. Erfolgt auch weiterhin innerhalb von 1 Woche nach dem abgelaufenen Abholtermin keine Abholung oder entsprechende Rückmeldung des Besitzers oder seiner Angehörigen, wird der Hund in geeignete Hände vermittelt oder veräußert. Der Besitzer hat damit keinerlei Anspruch mehr auf sein Tier.

Evtl. anfallende Kosten für die Vermittlung und Unterbringung bis dorthin müssen vom Besitzer übernommen werden. Im Falle der Veräußerung wird diese mit den entstandenen Kosten für die Unterbringung des Hundes und den entstandenen Kosten verrechnet. Weitere offene Kosten werden dem Besitzer in Rechnung gestellt.

 

19.           Bei Stornierung des gebuchten Aufenthaltes in der Hundepension (Pension und Tagesbestreuung) werden folgende Kosten fällig:

Bis 28 Tage vor Anreisetermin: kostenlos

Bis 14 Tage vor Anreisetermin: 50% der gesamten Pensionskosten
2 – 13 Tage vor Anreisetermin: 75% dergesamten Pensionskosten
Ohne Absage, sowie am und nach Tag des Antritts bzw. bis zu 2 Tage vorher: 100% der gesamten Pensionskosten

 

20.           Änderungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform. Mündliche Erklärungen sind unwirksam.

 

21.          Die persönlichen Vertragsdaten unterliegen dem Datenschutz und werden nicht an Dritte weitergegeben oder verkauft. Die Daten dienen lediglich der internen Verarbeitung und Rechnungsstellung.

 

22.          Salvatorische Klausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt. Es soll vielmehr insoweit eine Regelung gelten, die im Rahmen des rechtlich Möglichen dem am nächsten kommt, was die vertragsschließenden Parteien gewollt haben oder nach dem Sinn und Zweck des Vertrages gewollt hätten, wenn sie diesen Punkt bedacht hätten.